Colegio Kurmi Wasi, Achocalla, Bolivia

    Seit Anfang 2005 funktioniert die Schule in Achocalla, einem Dorf, das in einem Tal zwischen den Großstädten El Alto und La Paz liegt.

 

Der Name “Kurmi” stammt aus der Einheimischensprache Aymara und bedeutet “Regenbogen”. Ergänzt durch das Wort “Wasi” (Quechua=Haus) ergibt sich “Regenbogenhaus”.

 

Der Regenbogen steht fuer das Bestreben der Schule Brücken zu bauen, Vorurteile abzubauen, konfliktfähige SchülerInnen in einem  interkulturelle Rahmen zu erziehen und ihnen gleichzeitig ein gutes schulisches Niveau anzubieten.  

 

Konkret bedeutet das,

 

-   ein Teil der Schüler stammt aus auf dem Land lebenden Familien und sind Angehoerige der Aymara-Kultur


-    die Schule integriert Kinder mit körperlicher und geistiger Behinderung


-      Die Schulgelder werden von Familie zu Familie angepasst. Je nach Einkommen und Möglichkeiten der Familie wird gemeinsam ein Betrag festgesetzt.

 

Die Arbeit im Kurmi Wasi beruht auf folgenden Grundsätzen:


-         Diversität: Das Respektieren verschiedener Lebens- und Denkweisen (verschiedene Kulturen, Genderfragen, Behinderungen, Begegnung verschiedener Generationen).


-         Ökologie: Auseinandersetzung mit Themen wie nachhaltige Entwicklung, Technologie, Gesundheit, Beziehung Mensch-Natur-Umwelt


-         Identität: Der Mensch und seine vielfältigen Beziehungen (Selbstbild, Selbstwert, Familie, soziales Umfeld, Natur, Gesellschaft), gegenseitiger Respekt, Sexualität.


-         Mensch und Politik: Menschenrechte, politische Rechte und Pflichten, Demokratie (z.B. wöchentliche Lehrer-Schülerkonferenz), Organisation, Umgang mit Autorität


Zur Zeit besuchen ca. 150 Schüler und Schülerinnen im Alter von 4 bis 18 Jahren die Klassen zwischen dem Kindergarten und der 6.Sekundarschulklasse (12.Klasse). 

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